Content Marketing ist meines Erachtens die beste Strategie, um Personal Branding beim Affiliate Marketing zu entwickeln. Du bist Content Manager, der kontinuierlich mit tollen News neue Besucher anziehen möchte? Die Besucher mit einzigartigen Inhalten und viel Mehrwert begeistern, um diese zu Interessenten und abschließend zu treuen Kunden zu machen?
Selbstverständlich willst du so wie ich mit deinem hilfreichen Content möglichst viele erreichen. Unter Content (deutsch: Inhalt) wird der gesamte Inhalt einer Webseite bezeichnet. Text, Bilder, Grafiken, Videos und Musikdateien. Content is king. Content ist essenziell für das Ranking in Suchmaschinen auf der ersten Seite, für die Aufenthaltsdauer von Webseitenbesuchern und deren Interaktionen. Aber bei so vielen Content-Marketing-Kanälen, die gepostet werden können, sieht die tägliche To-do-Liste der meisten Affiliate Marketer in etwa so aus.
- Website Beiträge
- Blog Inhalte
- Facebook Posts für deine Fans.
- Facebook Gruppen,
- Instagram Stories,
- Twitter Informationshäppchen für deine Follower
- How-to Videos auf YouTube
- Netzwerken auf LinkedIn und Xing
- Telegram VIP Community
- Google Ads und Microsoft Advertising
- Pins für Pinterest kreieren
- Authentische Kurzvideos auf TikTok

Content Marketing Strategie: AIDA
Zeit, dir ein kleines Geheimnis zu verraten. Ich schätze Content und ich habe ein Content-Marketing-Modell gefunden, das für mich am besten funktioniert. Genau das werde ich dir hier zeigen. Los gehts.
Social Media Kanäle können kurzlebig sein, werden für politische Machenschaften missbraucht oder verlieren ihre Reputation durch Besitzerwechsel oder haben ihren Hauptsitz in einem, was Menschenrechte betrifft, fragwürdigen Staat. Status quo: Suchmaschinen bleiben. Mit einer Webseite bist du dort hoffentlich prominent platziert. Und jeder potenzielle Besucher hat eine klare Suchintention zum Beispiel auf Google. Das kannst du nützen, daher erstellen die besten Marketing Spezialisten beeindruckenden Content. Es ist ein fünfstufiger Prozess, und die einzelnen Marketing Schachzüge sind wirklich einfach.
AIDA beschreibt, wie Marketing auf deine Interessenten wirkt. Diese Formel ist ein Akronym, das Kurzwort für Attention, Interest, Desire und Action. Das AIDA-Prinzip wird häufig als Pre-Sales-Prozess angewendet, der sich von der Phase vor dem Kauf bis hin zu einer Handlung, dem Kauf des Kunden erstreckt. Diese vier Phasen, Schritte sind entscheidend.
Der erste Schritt: Zielgruppe identifizieren.
Also, für wen wirst du Beiträge erstellen?
Aber was noch wichtiger ist, welche Art von Themen interessieren sie wirklich?
Was sind ihre Probleme, Schmerzpunkte und Wünsche? Was ist das größte Problem deiner Zielgruppe, für das du überzeugende Lösungen anbieten kannst. Dies wird dir die Ideen für die Art von Inhalten geben, die du erstellen kannst. Nun, sobald du einige Ideen hast, musst du sie auf ihre Wertigkeit hin überprüfen. Hier geht es also darum, sicherzustellen, dass es genügend Nachfrage für deinen Content gibt. Fokussiere dich auf das, von dem du 100-prozentig überzeugt bist, damit du tatsächlich etwas Aufmerksamkeit erhältst, wenn du deine Webseite deiner Zielgruppe präsentierst. Zum Starten benötigst du eine Idee, einen Geistesblitz.

Wenn du wissen willst, welche Fragen sich deine Zielgruppe zu einem konkreten Thema immer wieder stellt, dann kannst du dieses Tool nutzen für den Start für deine Recherche:
Answer The PublicDer zweite Schritt: Thema finden.
Danach solltest du auf jeden Fall einige Fragen und Stichwörter haben, die dir eine rasche Orientierung geben. Jetzt werden wir Ideen ausarbeiten und uns darauf konzentrieren, nur das herauszusuchen, was deine potenzielle Kundschaft brennend interessiert. Ihr Interesse ist deine Daseinsberechtigung. Zu deinem täglichen Brot gehört hierbei die Recherche von Inhalten, die bereits Interesse erwecken.
Es ist vonnöten, Keyword Recherchen durchführen, um zu überprüfen, wie viele Leute jeden Monat nach bestimmten Schlüsselwörtern suchen. Lohnt es sich, einen Beitrag auf der Webseite zu erstellen oder dafür über soziale Medien deine Informationen zu verbreiten?
Dafür gibt es ein super hilfreiches Tool namens BuzzSumo, mit dem du im Untermenü das Land „Germany“ einstellen kannst. Und schon siehst du, wie viele Personen sich tatsächlich aktuell mit welchen spannenden Inhalten zu deinem Thema beschäftigen. Diese übersichtliche, optisch sehr ansprechende Aufbereitung und Analyse von Themen, Content und für die Ermittlung neuer Ideen ist Gold wert. Hier mehr erfahren
BuzzSumoOhne Anmeldung kannst du damit Keyword Ideen finden. Suche starten und stoppen und schon hast du eine passende Keyword LISTE.
Keyword Sheeter
Der dritte Schritt: Recherche durchführen.
Sobald wir ein Thema identifiziert haben, das unsere Zielgruppe interessiert, und wir uns vergewissert haben, dass es genügend Nachfrage, also Suchvolumen, gibt, ist es Zeit für die detaillierte Recherche.
Weiter geht es mit der Onlinerecherche, indem wir zu den Themen nun die meistgesuchten Schlüsselwörter ermitteln. Die Keywords sind die zentralen Botschaften, an die wir uns halten, wenn wir Texte erstellen. Sie geben uns Struktur und geben uns den Roten Faden. Wir möchten ja unsere Leser von A nach B bringen, also vom Aufmerksammachen bis hin zu einer leicht durchzuführenden Aktion.
Dabei werden verschiedene Quellen durchsucht, um die passenden Informationen zu finden. Neben den klassischen Medien wie TV und Zeitschriften und Bücher, die oft noch die beste Berichterstattung über die jeweilige Angelegenheit produzieren, greifen wir parallel auch auf neuere Methoden zurück, etwa durch die ausgiebige Nutzung von Suchmaschinen.
Nachfrage schaffen
Am Ende der Recherche werden alle Informationen ausgewertet, um ein besseres und möglichst vollständiges Bild von dem Thema zu bekommen. Was wir mitteilen wollen, muss dann glasklar vor uns als Konzept auf dem Tisch liegen. Nur so haben wir eine Chance, Verlangen beim Gegenüber zu erzeugen, sich näher mit unserem Content zu beschäftigen.
Deine Recherchen können deine Geistesblitze hervorbringen, du kannst dir Inspirationen von vergleichbaren Webseiten holen und sie auf den Bildschirm bringen oder Umfragen durchführen, also möglichst viel Zahlen, Daten und Fakten sammeln.
Für die schnelle Recherche von Keywords ist auch das folgende Tool empfehlenswert. Hier kannst du von einzelnen Keywords ausgehend, Ketten von 2 oder mehr Keywords ermitteln, also sogenannte Long-tail Keywords.
Ahrefs
Der vierte Schritt: Content erstellen.
Wenn du das alles getan hast, kennst du deine Zielgruppe in- und auswendig und bist am besten Teil von ihr selbst, hast ein interessantes Thema, worüber deine Besucher sofort alles kurz und bündig wissen wollen. Nun bist du an der Reihe! Es gilt, einzigartigen Content zu erstellen. Nichts, was schon mal da gewesen ist. Zwar ist keine neue Erfindung des Rads gefragt, aber jedenfalls eine andere, überraschende, informative Perspektive.
Du kannst dir jetzt ungefähr ausmalen, mit wie viel Arbeit das verbunden ist. Aber nur so erhältst du die Chance, hin und wieder aus einem deiner Beiträge eine Sternstunde für deine Leser zu schaffen.
Du kannst dir nun vorstellen, diesen vierstufigen Prozess für jeden Beitrag auf all diesen Kanälen zu durchlaufen? Wir gehen davon aus, dass du auf 10 Social Media Kanälen oder Foren aktiv sein möchtest. Content erstellen schafft Pausen für neue Geistesblitze, aber bei Social Media musst du ständig posten, kommentieren, 24/7 präsent sein, aber irgendwann geht dir die Puste aus. Klar, du kannst mit automatisierten Posts deine Fans beglücken, aber die Gefahr zu spammen ist groß.
Du postest fünfmal pro Woche auf diesen 10 Kanälen. Du willst das 50 Mal die Woche machen? Das ist kaum zu schaffen und irgendwann gehen dir die Ideen und deine Motivation aus. Bleibt deine beabsichtigte AKTION deiner Zielgruppe oft aus, dann brauchst du viel Durchhaltevermögen.

Texterstellung mit ContentKong. Das ist die Zukunft des Schreibens. Hier kannst du mehr über deinen Schreibassistent erfahren.
Meine Erfahrungen zu ContentKongDer fünfte Schritt: Content managen.
Es kann ein Text sein, du kannst einen Film machen, es könnte die nächste Podcast Folge werden. Dieser Prozess funktioniert, aber das Problem ist, dass er nicht für jeden einzelnen Marketingkanal skalierbar ist, also quantifizierbar ist und somit einschätzbar wird.
Du kannst deine Energie einfach nicht so gut verteilen. Am Ende musst du also in einem von zwei Bereichen Kompromisse eingehen. Entweder du führst normalerweise nicht so viel Validierung durch und recherchierst nicht so viel über die von dir produzierten Inhalte, was bedeutet, dass du potenziell weniger Engagement oder Interesse erhältst. Oder du hörst einfach damit auf, für einige deiner Kanäle zu produzieren, was bedeutet, dass diese nicht bespielten Kanäle eine Art LOST PLACES für deine Internetpräsenz schaffen. Das erzeugt natürlich kein so tolles Bild von deinem Personal Branding.
AIDA in Aktion
Es gibt einen besseren Weg: Denk an unseren vierstufigen Prozess zur Erstellung erstaunlicher Inhalte. Nun, es ist immer noch dasselbe, aber dieses Mal, anstatt diesen Prozess für jeden einzelnen Marketingkanal zu replizieren, wählen wir einen Langform-Content-Kanal als unseren Hub, als unseren Dreh- und Angelpunkt aus. Wir führen diesen Prozess einmal aus.
Dieser Long-Form-Content-Hub, so der Fachbegriff, ist normalerweise dein Blog, also deine Webseite. Wir verbringen viel Zeit damit, die Zielgruppe zu identifizieren, Inhaltsthemen zu validieren, zu recherchieren und Inhalte zu produzieren, die in Long-Form gehen als Beiträge, also Beiträge in einer langen Fassung, in der möglichst alle Antworten zu einer Frage zufriedenstellend gegeben werden. Diese ersten Hub-Inhalte zusammenzustellen, dauert, aber das ist in Ordnung.
Wenn du bei der alten Vorgangsweise bleibst und jede Woche pausenlos diesen Prozess für jeden Marketingkanal durchläufst, dann kannst du kaum Evergreen Content schaffen. Die hier empfohlene auch nicht neue, aber bewährte Strategie spart dir eine Menge Zeit, da du es nur einmal tun musst. Wenn du diesen Hub-Content hast, dann kannst du klarerweise Teile davon herausziehen, um sie auf all deine anderen Kanälen wiederzuverwenden.
Deine Langfassung in kleinen, bekömmlichen Häppchen serviert. Dein langer Beitrag ist so gut aufbereitet, dass er viele Tipps, Zitate und Statistiken enthält, die kannst du dann einzeln herausnehmen und in Posts auf Instagram umwandeln oder du kannst eine Umfrage dazu bei einer Facebook-Gruppe durchführen. Du kannst eine Podcast Episode dazu aufnehmen. Du kannst ein kurzes Video drehen oder ein Webinar veranstalten. Du kannst den vollständigen Artikel an einige Interessenten aus deiner E-Mail-Liste senden. Du kannst Ausschnitte davon an potenzielle Kunden in deiner E-Mail-Liste senden.
Beispiel Content managen
Deine Zielgruppe beschäftigt folgende Frage: Soll ich Affiliate Marketing starten mit Digistore24 oder Copecart? Diese Frage ist schwer zu beantworten, da jede Plattform viele Vor- und Nachteile hat und sie zwei der beliebtesten Affiliate Marktplätze im DACH Raum sind. Digistore24: mehr digitale Produkte, mehr Tools für Affiliates, toller Marktplatz. Copecart: viele exotische Produkte, insgesamt aufgeräumter, wenige prominente Vendoren. Nachdem wir also die Idee dazu validiert haben, schreiben wir als Erstes den Hub-Content in Langform. In diesem Fall haben wir es als wirklich langen Blogbeitrag mit vielen Informationen und Anleitungen zur Wahl zwischen den beiden Plattformen, Vor- und Nachteilen der beiden Plattformen und Ratschlägen zum Wechseln geschrieben. Außerdem geben wir Tipps an die Hand, warum es sich lohnen kann, mit beiden zusammenzuarbeiten.
Du kannst daraus ein kurzes Video machen, es nun auf YouTube und auch Facebook posten, es in einigen Facebook-Gruppen. Auf LinkedIn posten, mit ein paar Tipps aus dem Video kannst du einen Karussell-Post auf Instagram erstellen. Dann kannst du eine E-Mail an deine Kunden und Interessenten verschicken und sie mit deiner Webseite verlinken.
Beachte, wie diese Zielgruppen-, Validierungs-, Forschungs- und Produktionssache einmal durchlaufen werden muss. Und dann schau dir an, was du aus diesen Inhalten herausholen kannst, indem du sie auf eine Weise präsentierst, wie sie für all diese verschiedenen Plattformen jeweils im entsprechenden Format (Video, Tweet, Pin etc.) passen könnten, wenn du auf Instagram postest, findest du vielleicht ein cooles Bild, das zu 100 Prozent darstellt, wovon du sprichst.
Selbst wenn du so vorgehst, ist das gleichzeitige Betreiben vieler Kanäle ein ziemliches Stück Arbeit. Du musst dich entscheiden! Was ist für dein Business am wichtigsten? Wo hält sich deine Zielgruppe am meisten auf, wo sind kaufbereite Leute? Setze zum Starten Prioritäten, wähle maximal drei bis fünf Kanäle, Webseite, E-Mail-Marketing, Social Media Traffic und gib dann Vollgas.
Hub and spoke
Ja, es ist der Hub and Spoke Ansatz, Nabe und Speiche, um sicherzustellen, dass die größtmögliche Hebelwirkung erzielt wird. In der Mitte Content, von wo aus wie Speichen die einzelnen Fakten an die Zielgruppe hinausgehen. Das ist also mein Modell, das auch du verwenden kannst, um Content-Marketing im Jahr 2023 zu betreiben.
Du brauchst Unterstützung für Hub Content? Dann kannst du hier mehr über ContentKong erfahren:

